Meditation und Hypnose bieten ein unglaublliches Potential, dieser Blogpost beschäftigt sich näher damit. In dieser Woche habe ich meinen Youtube-Kanal gestartet und die erste Meditation online gestellt. Weitere folgen natürlich. Meditation und Hypnose eignet sich ganz wunderbar dazu, vollkommen entspannt und ruhig zu werden. Deine Gehirnwellenfrequenz reduziert sich in diesem Zustand auf 13 – 8 Hertz. Das ist der sogenannnte Alpha-Zustand. Befindest sich Dein Gehirn im Normalzustand, dem Beta-Zustand, beträgt die Frequenz zwischen 13 und 38 Hertz, bist Du im Stress, errreichst Du mit über 38 Hertz den Gamma-Zustand.

Meditation und Hypnose – Die Direktleitung zu Deinem Unterbewusstsein

Die Entspannung – manche sprechen auch von Trance – sorgt dafür, dass sich Dein Bewusstsein etwas zurückzieht und Dein Unterbewusstsein die Botschaften aufnimmt, die Dir wichtig sind. Dein Bewusstsein verzichtet im Alpha-Zustand auf die strenge Kontrolle, ob alles logisch ist und stimmt. In der Hypnose kannst Du schweben, wieder Kind sein, an völlig anderen Orten sein, Menschen treffen und vieles mehr. Ich lade meine Klienten gerne dazu ein, Hypnose zu „erleben“, weil sie ein echtes Erlebnis ist. In Meditation und Hypnose verbinden sich die Bilder (und Filme) vor Deinem geisten Auge mit Deinen Emotionen. Diese Kombination ist so unglaublich wirkungsvoll. Die Direktleitung zu Deinem Unterbewusstsein verankert das, was Dir wichtig ist – zum Beipiel der Wunsch nach einer Veränderung – tief in Dir und Du wirst überrrscht sein, wie präsent Dir das im Alltag sein wird.

Hypnose Unterbewusstsein

Hypnose – Alberne Show oder seriöses Coaching?

Die Hypnose ist insbesondere durch die Show-Hypnose in Verruf geraten. Menschen werden in aller Öffentlichkeit zu scheinbar willenlosen Opfern gemacht und müssen sich zum Affen, Hund, Huhn oder was weiß ich machen lassen. Es ist kein Wunder, dass diese negativen Eindrücke so viele Menschen der Hypnose skeptisch oder gar ängstlich gegenüberstehen. Dabei kann die Hypnose ein sehr wirkungsvolles Werkzeug dafür sein, eine gewünschte Veränderung nachhaltig anzustoßen und umzusetzen.

Ist Mediation und Hypnose Schlafen oder Betäubung?

Viele Menschen glauben, im Zustand der Hypnose seien sie vollkommen weggetreten, würden schlafen oder seien gar betäubt. Das ist nicht so. In der Hypnose ist der Hypnotee (der Mensch, der hypnotisiert wird) vollkommen entspannt in einer Trance. Der Hypnotiseur bringt den Hypnotee mit einer Induktion – dem Einleiten der Hypnose – in diesen angenehmen Zustand. Die Trance ist vergleichbar mit dem Zeitpunkt abends kurz vor dem Einschlafen oder morgens kurz vor dem Aufwachen. Also dann, wenn das Bewusstsein schon in Feierabendstimmung ist oder noch in den Federn liegt.

Hypnose ohne Zutun des Hypnotee funktioniert nicht.

Hypnose ist nicht etwas, das jemandem „gemacht“ wird. Der Gedanke, dass sich jemand hypnotisieren lässt, greift daher viel zu kurz. Es ist vielmehr so, wie beim Tanzen. Der Hypnotiseur führt und der Hypnotee bewegt sich geschmeidig mit. Nur wenn der Hypnotee dazu bereit ist, sich auf diesen Tanz einzulassen, kann die Hypnose gelingen. Ist der Hypnotee vollkommen entspannt (Alpha-Zustand), beginnt der Hypnotiseur damit, über die Sprache Suggestionen zu erzeugen. Der Hypnotee setzt diese Suggestionen in geistige Bilder und Filme um. Diese Bilder und Emotionen gelangen ins Unterbewusstsein und verankern sich dort.

Kann Meditation und Hypnose nicht funktionieren?

Tatsächlich ist nicht jeder gleich gut hypnotisierbar. Man sagt, dass etwa Zweidrittel der erwachsenen Menschen hypnotisierbar sind. Bei einem Drittel ist das Bewusstsein so stark, dass es die Regie nicht abgeben möchte.

So wirst Du zum Medittationsprofi

Vielleicht ist Meditation bisher nicht so recht Deine Sache. Das eigene Meditieren kannst Du jedoch sehr gut üben. Es braucht  nur ein wenig Ausdauer und Du wirst ein Mditatiosprofi. Das kannst Du tun:

  1. Setz Dich auf einen bequemen Stuhhl, schließe die Augen und tue … nichts. Bleibe mindestens fünf Minuten so sitzen. Es geht darum, dass Du die Kontrolle über Deinen Körper bekommst. Einfach still mit geschlossenen Augen sitzenbleiben. Es ist vollkommen egal, an was Du denkst.
    Wiederhole die Übung an fünf Tagen hintereinander.
  2. Wie (1), nur dass Du nun ausschließlich postiven Gedanken nachhgehst. Kommen Dir bbelastende Gedanken in den Sinn, lass sie ziehen und wende Dich wieder den guten, positvven zu.
    Wiederhole auch diese Übung an fünf Tagen hintereinander.
  3. Wie (3), denke nun über das nach, was Dir wichtig ist. Was möchtest Du Deinem Untterbewusstsein mitgeben. Visualisiere Deine zukünftige Wirklichkeit. Dein Untterbewusstsein unterscheidet nicht, was wahr oder unwahr ist. (s. Blogpost Unterbewusstsein)

Christof Prinz ist Gedankentrainer und Autor. Er hilft Menschen dabei, ein Leben nach den eigenen Vorstellungen und Träumen zu beginnen. In seinem Buch „LET`S GO – Wie Du aus Arschkarten Trümpfe machst und endlich Deinen Traum lebst“, motivert er, der langen Bank „Lebe wohl“ zu sagen und gibt viele Tipps, die Dich ins Tun brigen.