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Werde der beste Kumpel Deines Unterbewusstseins und es wird Dich nach Kräften unterstützen

Viele Träume Langen auf der langen Bank. Warum gibt es die lange Bank überhaupt und warum fällt es so vielen Menschen schwer an ihr vorbei zu kommen. In dieser Folge geht es um das Bewusstsein und um das Unterbewusstsein. Unser Unterbewusstsein trifft sehr viele Entscheidungen für uns. Es hält die Blaupause unseres Lebens in den Händen. Werde der beste Kumpel deines Unterbewusstseins und lass Dich nach Kräften von ihm unterstützen. Du wirst erstaunt sein, was es alles für Dich tun kann. Schließ die Lücke zwischen dem Wollen und Tun.

Lass mich Dir eine Frage stellen, die Dir zunächst möglicherweise etwas komisch vorkommt: Wie wäre es, wenn Du Dir eine Wirklichkeit schaffen könntest, in der alles möglich wäre? Eine Wirklichkeit, in der alles das, was Du brauchst, längst vorhanden wäre?

Vergleich das Bewusstsein und das Unterbewusstsein mit zwei Nachbarn, die zwar voneinander wissen, jedoch wenig miteinander zu tun haben. Sie leben seit Jahren nebeneinander her, ohne viel füreinander übrig zu haben. Das ist äußerst schade, weil die beiden gemeinsam unglaublich viel auf die Kette bekommen würden. Die beiden verbindet viel mehr als Du vermutest.

Statte Deinem Unterbewusstsein einen Besuch ab

Ich schlage vor, Du leistest praktische Nachbarschaftshilfe und stattest Deinem Unterbewusstsein mal einen kleinen Besuch ab. Wo Du es findest? Es wohnt in Dir. Irgendwo zwischen deinem Bauch und deinem Herz ist ein Schild „Bitte zweimal klingeln“, steht da. Es ist Dir unglaublich vertraut und es sieht Dir übrigens ziemlich ähnlich.

Ihr setzt euch zusammen, vielleicht auf eine halbhohe Mauer, macht euch ein kühles Getränk auf und genießt die Stille für einen Moment.
Plötzlich sagt dein Unterbewusstsein: „Weißt Du was, Pussy, ich könnte einen guten Freund gebrauchen, einen besten Kumpel. Ich habe ein ausgeprägtes Helfersyndrom, das ich sehr gerne ausleben würde. Du musst Dich aber auch etwas mit einbringen.“
Entgeistert schaust Du es an: „Hä? Kumpel? Helfersyndrom?“
„Ich bin nun schon so lange an deiner Seite, Tag und Nacht“, erklärt Dein Unterbewusstsein. „Ich sorge dafür, dass Dein Herz regelmäßig schlägt, dass Du ohne zu überlegen ein- und ausatmest, ich kontrolliere Deinen Blutdruck und ich mache von Zeit zu Zeit den Dreck weg.“
„Für Dich tue ich aber noch so viel mehr“, fährt es fort. „Aus all dem, was Du immer wieder denkst, was Du immer wieder fühlst und Du immer wieder sagst, erschaffe ich meine Wirklichkeit. Dabei prüfe ich nicht, ob das, was Du denkst, sagst oder fühlst wahr oder unwahr ist. Und, ich bewahre alles auf für dich, zu deinem Schutz.“

Dein Unterbewusstsein schützt Dich

Uff! Du ziehst verwundert die Augenbrauen hoch. Langsam begreifst Du, dass es Dein Unterbewusstsein war, das Dir all die Jahre die lange Bank schickte. Es war Dein Unterbewusstsein, das Dich immer wieder nochmal über alles nachdenken, Dich nichts überstürzen, nichts falsch machen ließ. Endlich kapierst Du, dass es Dich zweifeln ließ, wo Selbstbewusstsein Deinem Traum gutgetan hätte. Es machte Dich ängstlich, wo Du mutig hättest vorangehen müssen, um Deine Ziele zu erreichen. Es war dein Unterbewusstsein, das diese Parade-Pussy aus Dir machte.

Und jetzt halt Dich fest: Dein Unterbewusstsein tat all das mit einer guten Absicht und zu Deinem Schutz. Es wollte dich einfach keine Fehler machen lassen. Es hatte sich eine Wirklichkeit aus dem geschaffen, was es seit Jahren oder Jahrzehnten bereits immer wieder dachte, fühlte und sagte: „Das kann ich nicht. Das schaffe ich nicht. Ich lasse es lieber. Aus mir wird nie etwas. Schokolade macht glücklich. Geld verdirbt den Charakter.“
„Was muss ich tun, damit Du mir hilfst und mich unterstützt?“ fragst du dein Unterbewusstsein.
„Versprich mir“, sagt es mit feierlicher Stimme, „dass Du dich von jetzt an den angenehmen und positiven Dingen in Deinem Leben zuwenden wirst, dass Du Bewertungen treffen wirst, die Dir guttun und Dich mit Menschen umgeben wirst, die Dich inspirieren und antreiben. Und, dass Du an Deine Ziele und Träume denken wirst, als hättest Du sie bereits erreicht.“

Höre die Folge in meinem „LET`S GO – Traum leben“ Podcast